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3.600 Essen täglich für die Region:

  • DIAKO-Oberfranken (Menüfaktur), Diakonie Kulmbach

Landrat Jonas Gleich blickt hinter die Kulissen der Menüfaktur.

Inklusionsbetrieb verbindet Gemeinschaftsverpflegung, Catering und „Essen auf Rädern“ – fast 70 Mitarbeitende sorgen für reibungslose Abläufe

3.600 Essen verlassen jeden Tag die Menüfaktur – und hinter jeder einzelnen Mahlzeit steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Produktion, Organisation, Logistik und Teamarbeit. Wie die Abläufe dahinter funktionieren und wie sich der Betrieb in den vergangenen Jahren entwickelt hat, davon konnte sich Landrat Jonas Gleich bei einem Besuch der Menüfaktur persönlich überzeugen. Betriebsleiterin Marina Lofink nahm sich Zeit für eine ausführliche Führung und gab dabei einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag.

Ob Gemeinschaftsverpflegung, Catering oder „Essen auf Rädern“: Die Menüfaktur versorgt täglich zahlreiche Menschen und Einrichtungen in der Region. Mit derzeit rund 3.600 produzierten und ausgelieferten Essen pro Tag ist der Betrieb zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Versorgungsstruktur geworden. Und die Entwicklung geht weiter – die Zahl der täglich produzierten Essen ist weiterhin steigend.

Bei seinem Rundgang erhielt Landrat Jonas Gleich einen Einblick in die verschiedenen Stationen des Produktionsablaufs. Marina Lofink erläuterte, wie die einzelnen Arbeitsschritte ineinandergreifen und welche organisatorischen und logistischen Anforderungen hinter der täglichen Versorgung stehen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig gut abgestimmte Abläufe und gleichzeitig die notwendige Flexibilität sind.

Gerade diese Kombination beeindruckte den Landrat. Trotz der großen Menge an Essen müsse der Betrieb auf unterschiedliche Anforderungen reagieren können. Unterschiedliche Kundengruppen, Bestellmengen und Angebote erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit im täglichen Betrieb.

Doch die Geschichte der Menüfaktur ist nicht nur eine Geschichte von Wachstum und steigenden Produktionszahlen. Marina Lofink berichtete auch von den Anfängen des Unternehmens und den Herausforderungen, die auf dem Weg zum heutigen Betrieb gemeistert werden mussten. Aus diesen Anfängen ist inzwischen ein Unternehmen mit fast 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden.

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft ein. „Bei einer solchen Entwicklung braucht es nicht nur gute Strukturen und Organisation, sondern vor allem Menschen, die gemeinsam anpacken und füreinander einstehen“, machte Marina Lofink während des Rundgangs deutlich. Der Teamgedanke sei ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Arbeitslebens in der Menüfaktur.

Als Inklusionsbetrieb kommt der Menüfaktur zudem eine besondere Bedeutung zu. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier gemeinsam und bringen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten in die verschiedenen Arbeitsbereiche ein. Damit verbindet der Betrieb wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit gelebter Teilhabe am Arbeitsleben.

Landrat Jonas Gleich zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung und der heutigen Größe des Betriebs. „3.600 Essen am Tag zu produzieren und zuverlässig auszuliefern, ist eine beachtliche Leistung. Gleichzeitig ist es schön zu sehen, dass hinter diesen Zahlen vor allem Menschen stehen, die als Team zusammenarbeiten. Die Entwicklung der Menüfaktur zeigt, welche Bedeutung engagierte Unternehmen für unsere Region haben können“, so Gleich.

Der Besuch bot dem Landrat damit nicht nur die Möglichkeit, einen modernen Produktionsbetrieb kennenzulernen, sondern auch einen persönlichen Einblick in die Menschen und die Geschichte hinter dem Unternehmen zu erhalten.

Mit fast 70 Mitarbeitenden, rund 3.600 täglich ausgelieferten Essen und einem stetig wachsenden Aufgabenfeld hat sich die Menüfaktur zu einem leistungsfähigen Bestandteil der regionalen Versorgungslandschaft entwickelt. Der Rundgang zeigte dabei vor allem eines: Hinter der täglichen Versorgung stehen viele Menschen, viele Arbeitsschritte – und ein Team, das gemeinsam dafür sorgt, dass am Ende alles zusammenpasst.